Anfang 2020 hat ein Konsortium aus Gasunie, Groningen Seaports und Shell Nederland den Start von NortH2 angekündigt: das womöglich anspruchsvollste Wind-Wasserstoff-Projekt in Europa. Inzwischen sind dem Projekt auch das norwegische Equinor und RWE beigetreten.

Umfangreiche Erzeugung von grünem Wasserstoff

Das gemeinsame Ziel ist die umfangreiche Erzeugung von grünem Wasserstoff aus Strom vom Meer. 2030 sollen bereits 4 Gigawatt erzeugt werden, womit die Ziele des Niederländischen Klimaabkommens erreicht werden. Die gesteckten Ziele reichen jedoch noch weiter. NortH2 soll um das Jahr 2040 herum mehr als 10 Gigawatt grünem Wasserstoff erzeugen. Die Produktion von grünem Wasserstoff, zunächst im niederländischen Seehafen Eemshaven und später eventuell auch auf See, wird bis dahin jährlich 1.000.000 Tonnen betragen. Damit lassen sich jährlich Emissionen von acht bis zehn Megatonnen CO2 einsparen. NortH2 wird von der Provinz Groningen unterstützt. Die Teilnahme weiterer seriöser Partner am Projekt wird nicht ausgeschlossen.

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NortH2 kann Nordwesteuropa dabei helfen, bis 2050 netto null CO₂-Emissionen zu erreichen. Wie wollen wir das erreichen? Sehen Sie sich das Video an.

Aktuelle Publikationen

1 April 2021
Wir haben kürzlich die erste Phase der NortH2-Machbarkeitsstudie abgeschlossen. Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Erkenntnisse aus dieser Studie.
1 April 2021
„In 30 Jahren werden in unseren Netzwerken grüne Gase, Wärme und CO2 transportiert, wie es von der Gesellschaft gefordert wird.“
30 März 2021
Wenn wir jetzt damit nicht anfangen, wenn wir nicht ernsthafte Mengen an Ökostrom für Wasserstoff ausweisen, dann wird sich dieser Markt nicht entwickeln.
16 März 2021
Erik Mobach: „In Wasserstoff zu investieren, ist eine Win-Win-Lösung für das Klima und die Wirtschaft. Daher unterstützen wir als NortH2 auch die Forderung der Wasserstoffkoalition nach einem Wasserstoffpakt“

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