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Über NortH2

NortH2 ist ein Konsortium aus Equinor, Eneco, Gasunie, Groningen Seaports, RWE und Shell Nederland. Es untersucht gemeinschaftlich die Machbarkeit der groß angelegten Produktion, Lagerung und Beförderung von grünem Wasserstoff. Wir haben das Ziel, 2030 nicht weniger als 4 Gigawatt bereitzustellen. Damit möchten wir zu den Zielen des Niederländischen Klimaabkommens beitragen.

Die gesteckten Ziele reichen jedoch noch weiter. NortH2 soll um das Jahr 2040 herum über 10 Gigawatt grünen Wasserstoff erzeugen. Die Produktion von grünem Wasserstoff, zunächst im niederländischen Seehafen Eemshaven und später eventuell auch auf See, wird bis dahin jährlich 1.000.000 Tonnen betragen. Diese Menge würde die CO₂-Emissionen jährlich um acht bis zehn Megatonnen senken.

Das projekt

Derzeit arbeiten wir an einer Machbarkeitsstudie.  Die ersten Ergebnisse sind positiv und stimmen uns zuversichtlich, dass wir in absehbarer Zeit gemeinsam an der konkreten Ausarbeitung des Projekts arbeiten können.

NortH2 setzt letztendlich auf die Errichtung großer Windparks in der Nordsee, weit ab der Küste. Diese können schrittweise auf eine Kapazität von über 10 Gigawatt anwachsen. Die ersten Windparks könnten bis Ende dieses Jahrzehnts fertig sein und für die grüne Wasserstoffproduktion eingesetzt werden.

Darüber hinaus liegt ein Plan für einen großen Elektrolyseur im Eemshaven vor, der die Windenergie in grünen Wasserstoff umwandelt. Das Konsortium erwägt auch die Möglichkeit, in einer späteren Phase Elektrolyseure auf See zu installieren. Dies wird in naher Zukunft weiter untersucht.

Abschließend wird ein intelligentes Speicher- und Transportnetzwerk in den Niederlanden und im Nordwesten Europas benötigt, der für die Beförderung von 1.000.000 Tonnen grünem Wasserstoff zu den Großverbrauchern sorgt. Zunächst werden vor allem die Industrie und der Schwertransport eingebunden, später eventuell auch private Verbraucher. Dafür kann die Erdgasinfrastruktur von Gasunie eingesetzt werden, die derzeit in erster Linie noch für Erdgas und Ökogas genutzt wird, aber auch auf die Speicherung und Beförderung von Wasserstoff umgerüstet wird.

Weitere schritte

Da die ersten Ergebnisse der Machbarkeitsstudie positiv sind und zudem nachweisen, dass es bei der Industrie eine ernsthafte Nachfrage nach Wasserstoff im großen Maßstab gibt, können die Pläne weiter ausgearbeitet werden. Dabei berücksichtigen wir viele verschiedene Faktoren, wie die Auswirkungen auf die Umwelt, den sich entwickelnden politischen Rahmen, die Erteilung von Genehmigungen, die Ausweisung von Standorten für neue Windparks in der Nordsee, die verfügbaren Standorte für Wasserstofffabriken usw.

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