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Die partner

NortH2 ist ein Konsortium aus Gasunie, Groningen Seaports, Shell Nederland, Equinor und RWE, das von der Provinz Groningen unterstützt wird. Es setzt mit vereinten Kräften auf die umfangreiche Erzeugung von grünem Wasserstoff aus Strom vom Meer.

GASUNIE

Gasunie ist ein Energie-Netzbetreiber, der in den Niederlanden und in Norddeutschland die Infrastruktur für den Transport und die Speicherung von großen Gasmengen verwaltet und wartet. Zurzeit handelt es sich noch hauptsächlich um Erdgas. Im Zuge der Energiewende wird eine Verlagerung zu grünem Gas und Wasserstoff erfolgen. Gasunie ist auch am Bau und Management von Wärme- und CO2-Netzwerken beteiligt. Das Unternehmen sorgt dafür, dass dieser Teil der Energieversorgung sicher, störungsfrei und möglichst nachhaltig geschieht, damit die Energie immer und für alle verfügbar ist.

Han Fennema (CEO): „Wir sind uns dessen bewusst, dass Wasserstoff ein entscheidender Faktor bei der Umsetzung der nationalen und europäischen Klimaziele sein wird. Die Verwendung von Wasserstoff führt zu einer drastischen Senkung der CO2-Emissionen und damit zu einem nachhaltigeren Lebensumfeld. Die Entwicklung der Wasserstoffkette ermöglicht den Transport von grünem Wasserstoff in alle bedeutenden Industrieregionen der Niederlande und sogar in andere Länder. Zudem können wir in unserem Gasspeicher in Zuidwending Wasserstoff speichern. Es gehört zu unserer gesellschaftlichen Aufgabe, die Energieversorgung im großen Maßstab nachhaltiger zu gestalten. Darin liegt unsere Zukunft. Wir packen es gemeinsam mit unseren Partnern an. Wasserstoff bringt für die Niederlande und Europa neue Energie, mit der Schaffung neuer Wirtschaftsaktivitäten und Arbeitsplätze.“

GRONINGEN SEAPORTS

Groningen Seaports ist Verwalter, Bauträger und Betreiber des Hafens von Delfzijl, des Eemshavens und der angrenzenden Gewerbegebiete. Ein großer Teil der vielen Wasserstoffprojekte, die derzeit im Nordwesten der Niederlande angestoßen werden, sind für diese Häfen geplant. Es geht dabei um den Bau von Wasserstofffabriken, das Anlegen eines Kunststoffrohrnetzes (des „Backbone“) sowie die Errichtung und Wartung von Windparks auf See. Der Norden bietet alles, was für die Erzeugung von Wasserstoff benötigt wird: ausreichend Platz im Meer für die Windkraftanlagen, das Gasnetz von Gasunie, das für den Transport von Wasserstoff geeignet ist, unterirdische Speicherkapazität in den Salzkavernen von Zuidwending, Standorte für Elektrolyseure und Abnehmer für den grünen Wasserstoff. Dank dieser einmaligen Gegebenheiten eignet sich dieses Gebiet so gut für diese Entwicklung. NortH2 fügt sich zudem reibungslos in die grünen Ziele ein, die Groningen Seaports bereits seit Jahren verfolgt.

Cas König (CEO): „Im Norden der Niederlande sind wir schon aktiv dabei, die grüne Industrie der Zukunft zu bauen. Ein beträchtlicher Teil der Industrie in Delfzijl setzt bereits Wasserstoff ein. Der Bau der größten Fabrik für grünen Wasserstoff in unserer Hafenstadt ist greifbar nahe. Dies ermöglicht es der Industrie, deutlich nachhaltiger zu werden. Zugleich kann sie sich weiter entwickeln, wodurch auch unser Wissensstand erhöht wird. Die grüne Industrie im Norden leistet auch einen konkreten Beitrag zu den Klimazielen der Niederlande für 2030. Unser Ziel ist, die größte grüne Wasserstoffkette in Europa zu schaffen, deren Zentrum im Norden der Niederlande liegt.“

SHELL NEDERLAND

Shell setzt sich als internationales Energieunternehmen dafür ein, die weltweit wachsende Nachfrage nach umweltverträglichen Energielösungen auf wirtschaftlich, ökologisch und gesellschaftlich vertretbare Weise zu erfüllen. Shell hat sich das Ziel gesetzt, spätestens 2050 ein Energieunternehmen mit Netto-Null-Emissionen zu werden.

Marjan van Loon (Generaldirektorin von Shell Nederland): „Wir haben uns gemeinsam das Ziel gesetzt, die Niederlande in Bezug auf Wasserstoff weltweit zum Spitzenreiter zu machen. Damit tragen wir zur Verwirklichung der Ziele des Niederländischen Klimaabkommens und des Europäischen Grünen Deals bei und leisten der Energiewende Vorschub. Dieses Projekt bietet über die gesamte Wasserstoffkette Chancen und passt gut zu unseren Plänen im Bereich neuer Energieträger. Wir möchten neue Wege finden, die CO2-Emissionen zu senken und mehr saubere Energie zu Hause, unterwegs und bei der Arbeit zu liefern. Zur Verwirklichung dieses Projekts brauchen wir einige neue Partner. Wir müssen gemeinsam Pionierarbeit leisten und Innovationen schaffen, um das benötigte und verfügbare Wissen und Expertise zusammenzubringen. Die Energiewende setzt Mut, entschlossenes Auftreten und Taten voraus.

EQUINOR

Equinor ist ein vielseitiger Energieanbieter mit 21.000 Mitarbeitern, das weltweit in mehr als 30 Ländern an der Energiegewinnung aus Öl, Gas, Wind und Sonne arbeitet. Equinor baut Windparks auf See im Vereinigten Königreich, im Nordosten der Vereinigten Staaten und in der Ostsee. Die Erfahrungen und die Position von Equinor als einer der weltweit größten Betreiber von Offshore-Windparks passen gut zum NortH2-Projekt. Die Hauptgeschäftsstelle des Unternehmens befindet sich in Stavanger, Norwegen.

„Dies ist ein bahnbrechendes Projekt, zu dem Equinor gerne einen Beitrag leistet. Das Projekt wird eine wichtige Rolle für unseren Wandel zu einem vielseitigen Energieunternehmen spielen. Unser Ziel ist, 2050 CO2-neutral zu sein. Wasserstoff wird eine entscheidende Rolle bei den Plänen des Energiemarkts spielen, die CO2-Emissionen zu reduzieren und energieneutral zu werden. Wasserstoff kommt ein großer Stellenwert bei der Energiewende zu, vor allem in den Branchen, für welche die CO2-Reduktion schwierig ist, weil sie mit Strom nicht funktionieren“, so Anders Opedal (CEO von Equinor).

RWE

RWE versorgt Menschen und Unternehmen bereits seit über 120 Jahren rund um die Uhr zuverlässig mit Strom. Für viele Menschen ist die Stromnutzung selbstverständlich. Strom ist immer aus der Steckdose verfügbar. Das stimmt, weil Energieerzeuger wie RWE dafür sorgen – mit Strom, der sauber, sicher und erschwinglich ist.

DIE PROVINZ GRONINGEN

Der Provinz Groningen zufolge ist grüner Wasserstoff ein entscheidender Faktor als Treibstoff und Rohstoff für die Ökologisierung der Chemieindustrie. Außerdem ist er für die Speicherung und den Transport von Energie ein wesentliches Element der Energiewende.
Die Provinz Groningen bietet alles, was für ein grünes Wasserstoff-Ökosystem benötigt wird:

  • Die strategische Lage am Meer ist ideal zur Erzeugung nachhaltiger Energie (Offshore-Wind) für die Produktion von Wasserstoff.
  • Hier beginnt das nordwesteuropäische Erdgasnetzwerk (einschließlich Speicheranlagen).
  • In der Region ist sowohl bei öffentlichen Einrichtungen, wie der Universität, als auch bei Unternehmen bereits viel über Energietechnologie bekannt.
  • Die Industriecluster sind große Abnehmer von Energie und Wasserstoff.
  • Die Provinz ist bereit, wirtschaftliche Chancen zu ergreifen: Groningen will nach der Erdgasära ein wichtiger Akteur im Energiesektor bleiben, auch im Hinblick auf die Beschäftigung.

Soweit es sinnvoll und möglich ist, unterstützt die Provinz Groningen Projekte und Initiativen wie NortH2, welche die grüne Wasserstoffwirtschaft fördern. Dabei hat sie mit dem grünen Wasserstoff-Ökosystem eine deutliche Vision vor Augen, für die sie sich öffentlich einsetzt. Die Provinz sieht es als ihre Aufgabe, Parteien miteinander zu verbinden. Dazu führt sie z. B. einzelne Initiativen zusammen, wobei es sich auch um Initiativen diverser Ebenen, wie die Regierung und Europa handeln kann.

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