HomeÜber NortH2Grüner Wasserstoff

Grüner Wasserstoff

Wasserstoff ist ein Molekül aus zwei Wasserstoffatomen (H2). In der Natur kommt Wasserstoff in dieser reinen Form nicht vor. Die Atome sind immer Bestandteil anderer Substanzen, wie z. B. Wasser (H2O).

Wasserstoff ist bereits jetzt ein wichtiger industrieller Rohstoff, z. B. für Kunstdünger. Er wird zurzeit hauptsächlich aus Erdgas erzeugt. Dabei wird CO2 freigesetzt. Dies nennen wir grauen Wasserstoff. Wenn das freigekommene CO2 abgeschieden und anschließend unterirdisch gespeichert wird, nennen wir den Wasserstoff blau. Für die Energiewende spielt der sogenannte grüne Wasserstoff die wichtigste Rolle. Er entsteht, indem Solar- oder Windenergie mittels Elektrolyse in Wasserstoff gespeichert wird. Es handelt sich dabei also um eine sehr nachhaltige Substanz. NortH2 setzt komplett auf diesen grünen Wasserstoff.

Entscheidender faktor bei Klimazielen

Fest steht, dass Wasserstoff ein entscheidender Faktor der niederländischen, deutschen und europäischen Klimaziele sein wird. Ein unverzichtbares Element einer erschwinglichen, flexiblen und nachhaltigen Energieversorgung – und damit eine der Säulen eines intelligenten und integrierten Energiesystems. Wasserstoff wird zunehmend von breiten Schichten der Gesellschaft, den Märkten, von Wissenschaft und Politik unterstützt. Daher überrascht es nicht, dass dieser Energieträger eine zentrale Rolle bei den Zielen z. B. des Pariser Klimaabkommens (2015), des Niederländischen Klimaabkommens (2019), der Deutschen Nationalen Wasserstoffstrategie (2020) und des Europäischen Grünen Deals (2020) spielt.

Energie für Industrie und Mobilität

Viele der in den nationalen Klimaplänen enthaltenen Maßnahmen nutzen grünen Wasserstoff, um die angestrebte Reduktion von CO2-Emissionen für 2030 in bebauten Gebieten, vor allem aber in der Industrie und bei (Schwer-)Transporten zu ermöglichen. Viele der Stahlwerke, Schiffe und Raffinerien können nicht einfach von Gas zu Strom wechseln. Solche Großverbraucher müssen möglichst schnell von fossilen Energieträgern auf grünes (Wasserstoff-)Gas umsteigen. Für verschiedene chemische Prozesse ist Wasserstoff der optimale Rohstoff als nachhaltige Alternative zu Erdgas. Das Niederländische Klimaabkommen strebt eine Elektrolyse von 500 MW für 2025 an, welche bis 2030 steil auf 3 bis 4 GW anwächst.  Bei der Umsetzung der EU-Klimaziele „Fit für 55“ für die Niederlande rechnet die niederländische Agentur für Umweltplanung (Planbureau voor de Leefomgeving, PBL) sogar mit einer Elektrolysekapazität von 7 GW im Jahr 2030.

Ein ausgewogenes Energiesystem

Viele der in den nationalen Klimaplänen enthaltenen Maßnahmen nutzen grünen Wasserstoff, um die angestrebte Reduktion von CO2-Emissionen für 2030 in bebauten Gebieten, vor allem aber in der Industrie und bei (Schwer-)Transporten zu ermöglichen. Viele der Stahlwerke, Schiffe und Raffinerien können nicht einfach von Gas zu Strom wechseln. Solche Großverbraucher müssen möglichst schnell von fossilen Energieträgern auf grünes (Wasserstoff-)Gas umsteigen. Für verschiedene chemische Prozesse ist Wasserstoff der optimale Rohstoff als nachhaltige Alternative zu Erdgas. Das Niederländische Klimaabkommen strebt eine Elektrolyse von 500 MW für 2025 an, welche bis 2030 steil auf 3 bis 4 GW anwächst.  Bei der Umsetzung der EU-Klimaziele „Fit für 55“ für die Niederlande rechnet die niederländische Agentur für Umweltplanung (Planbureau voor de Leefomgeving, PBL) sogar mit einer Elektrolysekapazität von 7 GW im Jahr 2030.

Erschwinglich

Trotz aller internationalen und überzeugenden Strategien zur Rolle von Wasserstoff bei der Energiewende und im Energiesystem bleiben Nachhaltigkeit und Erschwinglichkeit zwei Seiten einer Medaille. Daher untersuchen die Konsortiumspartner von NortH2 mit Experten diverser niederländischer wissenschaftlicher Verbände, wie Wasserstoff im wirtschaftlichen Vergleich mit anderen Energieträgern abschneidet. Zu den weiteren Themen der Machbarkeitsstudie gehören die Energieeffizienz, Kosten von Windkraftanlagen weitab von der Küste, der Standort des Elektrolyseurs, die Wettbewerbsfähigkeit von grünem Wasserstoff, gesellschaftliche Aspekte usw. Bei diesen komplexen Themen und Kalkulationen sind zahlreiche Faktoren zu berücksichtigen. Die erste Phase der Machbarkeitsstudie hat gezeigt, dass der umfassende Einsatz von grünem Wasserstoff langfristig sowohl aus Sicht des Klimas, der Technik als auch der Marktnachfrage machbar und erforderlich ist.

North2 baut an einer stabilen Wasserstoffkette

Wasserstoff birgt ungeahnte Potenziale! Es müssen jedoch schnelle und umfassende Maßnahmen ergriffen werden, um die Klimaziele zu verwirklichen. Daher will NortH2 zu einer zukunftsorientierten integrierten Wasserstoffkette beitragen, von der Produktion bis zur Speicherung, vom Transport bis zur Versorgung von Industrieclustern und anderen Energie-Großverbrauchern. Dazu wird das Konsortium im großen Maßstab Offshore-Wind ernten und komplett zur Produktion von grünem Wasserstoff einsetzen, um rechtzeitig eine stabile, groß angelegte grüne Wasserstoffkette nutzen zu können.

14 Juni 2021
„Wir brauchen Wasserstoff für viele Industrieanwendungen, die nur so klimaneutral werden können.“
25 Mai 2021
Das Bundeskabinett hat im vergangenen Jahr Klartext gesprochen: Wasserstoff, insbesondere grüner Wasserstoff, ist im zukünftigen Energiesystem von entscheidender Bedeutung.
1 April 2021
Wir haben kürzlich die erste Phase der NortH2-Machbarkeitsstudie abgeschlossen. Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Erkenntnisse aus dieser Studie.
1 April 2021
„In 30 Jahren werden in unseren Netzwerken grüne Gase, Wärme und CO2 transportiert, wie es von der Gesellschaft gefordert wird.“
Deutsch